Eine Solaranlage fürs Dach: Lohnt sich das?

Eine Solaranlage fürs Dach: Lohnt sich das?
Eine Solaranlage kann eine sinnvolle Investition sein. Doch ob sich eine Photovoltaik-Anlage für das Dach rentiert, sollte vorher genau berechnet werden. Foto: andreas160578/pixabay.com

Eine Solaranlage kann eine sinnvolle Investition sein. Doch ob sich eine Photovoltaik-Anlage für das Dach rentiert, sollte vorher genau berechnet werden. Dazu muss man sich auch Gedanken darüber machen, wofür der gewonnene Strom verwendet werden soll: Soll der Strom ins Netz eingespeist werden oder selbst verbrauchen?

1.) Strom ins Netz einspeisen

Jede Kilowattstunde die ins Netz eingespeist wird, zahlt der Staat („Einspeisevergütung“). Durch diese Einnahmen kann ein großer Teil der Anlage refinanziert werden und nach einigen Jahren sogar ein Gewinn erzielt werden. Aufgrund sinkender Einspeisevergütungen ist so eine Stromeinspeisung aber nur dann wirklich lohnenswert, wenn man eine große Dachfläche für Photovoltaik-Flächen zur Verfügung hat.

2.) Erzeugten Strom selbst verbrauchen

Alternativ kann der Strom natürlich selbst verbraucht werden, sodass ein großer Teil der Stromkosten eingespart werden kann. Mit dieser Ersparnis lässt sich gut berechnen, ab wann sich eine Solaranlage lohnen würde. Gerade bei Mehrfamilienhäusern bzw. hohem Stromverbrauch lohnt sich das sehr schnell (nach etwa 4-5 Jahren). Bei Einfamilienhäusern oder sparsamen Verbrauchern kann es dagegen auch schon mal 10 Jahre dauern.
Grundsätzlich fördert der Staat den Kauf einer Photovoltaik-Anlage durch die KfW, sowie dem abgabefreien Solarstrom im Bereich des Eigenverbrauchs.

Welche Option für einen lohnenswerter ist, muss jeder selbst berechnen. Dazu können auch sogenannte Solarteurs zu Hilfe gezogen werden, der das Dach begutachtet und den Stromverbrauch analysiert. Er denkt dabei auch langfristig: Denn je nach Lebensstil und Personenzahl im Haushalt kann der Stromverbrauch natürlich stark schwanken!

Anschaffungskosten für eine Photovoltaikanlage

Für ein Einfamilienhaus und einer Fläche von etwa 8 Quadratmetern kostet eine Photovoltaikanlage zwischen 5.400 und 13.300 Euro netto. Inbegriffen sind dabei alle Zubehörteile, die Installation und Inbetriebnahme. In dieser Größe erzeugt die Anlage ca. 950 bis 1.200 Kilowattstunden Strom. Die Kosten für eine Photovoltaikanlage sind in den letzten Jahren aber um über 70 % gesunken, daher lohnt sich für viele Einfamilienhäuser mittlerweile bereits eine Investition.

Seicherung des Stroms aus einer Solaranlage

Ein weiteres Plus der letzten Jahre: Stromspeicher für Photovoltaikanlagen sind in den Anschaffungskosten ebenfalls deutlich gesunken. In diesen können 4 – 6 kWh gespeichert werden, je nach Bedarf. Auch hier kann ein Experte die Situation und die Ammortisationszeit bei den individuell anfallenden Strommengen genau einschätzen und berechnen. Für einen Speicher müssen nochmal zusätzlich etwa 6.000 und 8.000 Euro investiert werden, doch auch hier können Zuschüsse vom Staat in Höhe von bis zu 4.000 Euro beantragt werden! Die Kosten für jede gespeicherte Kilowattstunde sind nun endlich unter den Preis für Haushaltsstrom gesunken, sodass sich auch diese Aufgabe mit der Zeit rechnet.

Fazit

Die Frage, ob sich eine Photovoltaik-Anlage lohnt kann also nicht pauschal beantwortet werden und muss für den individuellen Verbrauch berechnet werden. Dennoch hat sich hier bezüglich der Finanzierung in den letzten Jahren einiges verbessert. Nun kann ein nicht unwesentlicher Teil vom Staat finanziert werden. Somit wird die Photovoltaik-Anlage oft auch für Einfamilienhäuser lohnenswert. Ammortisationszeiten liegen oft nur noch zwischen 5 bis 10 Jahren. Wer sich unsicher bei der Berechnung ist, sollte einen Fachmann die Situation abschätzen lassen.

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