Mit Immobilien Wertgutachten zum Verkaufserfolg

Schönes und modernes Doppelhaus
Foto: midascode / pixabay.com

Wer für den Verkauf einer Immobilie ihren Wert berechnen lassen möchte, muss nicht unbedingt ein teures Gutachten in Auftrag geben. Denn umfangreiche Immobilienbewertungen sind nur bei Rechtsstreitigkeiten erforderlich. Zur Festlegung eines Preises für den Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung sind auch einfachere Methoden hilfreich.

Welches Gutachten wofür?

Vollgutachten

Dient ein Immobilien Wertgutachten zur Vorlage bei einem Gericht oder einer Behörde, beispielsweise bei Rechtsstreitigkeiten im Zuge einer Erbschaft, Schenkung oder Scheidung, so ist eine professionelle Schätzung durch einen Gutachter erforderlich. Verwendet werden dafür auch Auszüge aus öffentlichen Registern. Ein derartiges Bewertungsverfahren dauert mehrere Wochen und kostet üblicherweise 0,5 bis 1 % des ermittelten Verkehrswertes.

Kurzgutachten

Weniger umfangreich ist ein Kurzgutachten durch einen Sachverständigen, der den Immobilienwert unter Berücksichtigung von Lage, Erschließung und Bauzustand berechnet. Dieses Gutachten ist bei einer Erbschaft, einer Schenkung oder dem Verkauf einer Immobilie ohne Rechtsstreit ausreichend und kostet rund 100 bis 500 Euro.

Einfache Online-Bewertung

Mit Hilfe eines Online-Tools lässt sich ein Rahmen für die Festlegung des Verkaufspreises ermitteln. Dabei werden anhand eines Fragebogens alle wesentlichen Informationen über die zu verkaufende Immobilie ermittelt. Je genauer die Angaben sind, desto besser können Demografie, Immobilien-Zusammensetzung der Umgebung sowie die zu erwartenden Wertentwicklungen in die Bewertung einfließen. Diese Bewertung ist kostenlos.

Welche Werte werden ermittelt?

Verkehrswert, Marktwert

Den Preis, den eine Immobilie unter normalen Umständen erzielen kann, bezeichnet man als Verkehrswert. Er gibt den Wert des Bodens und den Sachwert von Gebäuden an. Faktoren wie Lage, Zustand, Ausstattung, Wohnfläche oder Grundstücksgröße fließen in die Berechnung ein. Da der Verkehrswert mit einem Marktanpassungsfaktor korrigiert wird, nennt man ihn auch Marktwert.

Vergleichswert

Bei der Ermittlung des Vergleichswertes wird die betreffende Immobilie mit anderen Objekten verglichen, die in Lage, Alter oder Größe ähnlich sind und bereits verkauft wurden. Der tatsächlich erzielte Verkaufspreis dieser Immobilien bestimmt den Vergleichswert.

Ertragswert

Beim Verkauf von Mietobjekten spielt der Ertragswert eine Rolle. Er berücksichtigt die Wohnfläche und die Mietpreise pro Quadratmeter und gibt die Rendite an, die mit der Immobilie erzielt werden kann.

Wo eine Immobilie bewerten lassen?

Wer mit der Bewertung einer Immobilie beauftragt wird, hängt vom Zweck des Gutachtens ab. Ein Vollgutachten, das zur Vorlage bei Behörden dient, muss von einem beeideten Gutachter erstellt werden. Für ein Kurzgutachten ist ein Sachverständigen für Immobilien zuständig. Den Vergleichs- oder Ertragswert von Gebäuden und Grundstücken ermitteln Immobilienmakler.

Wer einen Rahmen für die Ermittlung des Verkaufspreises für seine Immobilie sucht, kann dazu auch eine Online-Bewertungs-Tool verwenden, wie das von realbest. Dabei werden der Sachwert sowie der Vergleichswert ermittelt. Daraus wird dann ein Mittelwert berechnet. Auf der Plattform von realbest erhält der Verkäufer zusätzlich zum geschätzten Immobilienwert auch eine detaillierte Marktanalyse.

Vermarktung und Verkauf der Immobilie

Auf Wunsch wird auch eine Immobilienbewertung durch einen unabhängigen Makler vor Ort durchgeführt. Die Experten greifen auf Erfahrungswerte zurück und können eine persönliche Einschätzung der Verkaufschancen zu den gewünschten Konditionen geben.

Wer sich dank dieser Informationen für einen Immobilienverkauf entscheidet, hat damit auch gleich eine Unterstützung beim Verkauf.

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